Gegründet im
November 1985 von Charly Daubenmerkl, Norbert Müller und Stefan
Plank besteht die Band nach mehreren Umbesetzungen seit November 1997
in der aktuellen Besetzung. Die Musik: Blues / Rock / Balladen und
Standards.70 - 90 % des Repertoirs waren eigene Songs von Norbert
Müller und Charly Daubenmerkl und Harald Bässler, der Rest Titel von Bob Dylan,
Eric Clapton, sowie Blues Standards.
Die
Veröffentlichungen:
1990 Örls &
Wörls (Irrungen & Wirrungen)
1995 Tansania - live Mittschnitt Benefizkonzert
2001 No2 ... don't forget the revolution!
Kontakt:
Charly Daubenmerkl
+49 (0)160 9542 9192 cadie@herr-der-mails.de
Die Historie:
Gegründet wurde
die Band am 15.Novenmber 1985 von Norbert Müller, Charly
Daubenmerkl und Stefan Plank im Dachgeschoss des daubenmerkl'schen
Elternhauses. Schon damals waren Blues und Folk die bevorzugte
Zielrichtung, allerdings spielte man auch irische Sauflieder oder auch
mal was von den Beatles.
Den ersten öffentlichen Auftritt (abgesehen von sporadischen
Sessions im "Guten Heinrich" in Friedenfels) gab's dann schon in
anderer Besetzung - mit Oliver Zrenner (Drums) und Harald Bässler
(Gitarre) - am 25.7.1987 beim Froschkonzert in Wiesau. Oliver schied
nach wenigen Auftritten (1.Stodlrock in Plößberg -
Anti-Atommüll-Festl in Mitterteich) bald wieder aus und für
ihn kam Holger Dietz in die Band.Diese Besetzung sollte mehr als 8
Jahre halten.
Der Sound ändert sich - man spielt mit E-Gitarren - und von
irischen Saufliedern und Beatles ist auch nix mehr zu hören. Das
Repertoire besteht hauptsächlich aus Blues-Nummern von B.B.King,
Elmore Jones u.a., sowie Eigenkompositionen. Es folgten mehrere
erfolgreiche Auftritte ("Wirtshaus" in Lorenzreuth, "Kellerhäusl"
in Floß, "Jugendkeller" in Tirschenreuth usw.). Im Jahre 1989,
vier Jahre nach der Formation der Band, diverse Konzerte und das
Einspielen ihres ersten Tapes in Eigenregie berwerkstelligt ("Örls
& Wörls" -Irrungen und Wirrungen / jetzt - auf Anfrage -
wieder als CD erhältlich). Somit das bislang anstrengendste Jahr.
Schon 1990 bei einem Livekonzert gaben die "Monotonous Monks" ihr
Bestes und sorgten für Furore mit ihrem aberwitzigen und
unkonventionellen Auftritten in der Öffentlichkeit. Was einen
Zeitungsreporter sogar animierte in seinen Artikel mit einzufügen:
"... nach einer kurzen Verschnaufpause, die Slide-Gitarre auf die
Kniee, da war mir und den Zuhörern klar: Die Jungs haben en
Blues!" Die Band tritt zwar besonders häufig, aber stetig auf, und
bei einigen der wichtigsten Terminen in der Rockmusik des Landkreises
sind die Monks vertreten. ("Letztes Konzert" im "Wirtshaus" Lorenzreuth
- "Pink Panther Festival" in Reuth - "Rock gegen Rechts" in Friedenfels
- "Rock für Tansania" in Wiesau usw.)
Wieder ändert sich der Sound - Keyboard und Saxophon erweitern die
Klangpalette und man spielt fast ausschließlich eigene Songs. Mit
Musikern aus der Gegend verbinden die Monks enge Freundschaften, und so
manche Band haben sie schon kommen und gehen sehen. Etliche kleinere
Happenings und diverse Konzerte absolvierte die Band zwischen 1991 und
1995, vermutlich für eine produktiv-schöpferische Pause.
Wobei das Jahr 1994 einmal "unplugged"-Auftritte gewesen zu sein
schien; bereits nach dem grossen Trend. Das darauf folgende Jahr stand
dann ganz kurz zusammengefasst unter dem Motto: "zehn Jahre
Bandgeschichte. Beim 10-jährigen Bestehen, zu dem die Monks alle
Bands einladen, mit denen sie irgendwelche Erinnerungen verbindet,
entsteht die Idee, mit all diesen Musikern eine Session zu
organisieren, doch erst 1998 sollte es soweit sein. Nach dem
Erscheinen eines Artikels in der regionalen Presse über eine
komplette Zeitungsseite zur Würdigung eines Stücks Kult-ur.
Das Resumee dieses Artikels, "eine Band mit Kultstatus". Schon wenige
Tage zuvor berichtete die Presse über einen Auftritt bei einem
Rockspektakel. Dabei die Reporterin, die zunächst nur ein kurzes
Interview wollte, in ihrem Bericht geradezu ins Schwärmen: "Was
sie den Gästen darboten, lässt sich schlecht beschreiben. Die
Songs, die sie alle selbst komponieren, passen in keine der offenen
Schubladen aus der Rockszene. Die "Monotonous Monks" sind
Individualisten, sie haben sich ein eignes Türchen in der
Musikwelt geöffnet." Entscheidend ist, dass in den Texten viel
Kritik und Lebensweisheit enthalten ist. Abgesehen davon liest man
derweil: "... Monks präsentieren sich aussergewöhnlich, ihre
Auftritte zeigen Phantasie und sinn ... , die Themen wechseln dabei von
ernsten Umweltgedanken über Beziehungskritisches vorbei an
Liebesgeschichten bis hin zu ulkigen Gute-Launesongs." In der
Zwischenzeit verlässt Holger die Band.
Es folgt Peter Rosenberger, der jedoch nach zwei Auftritten wieder geht
und zeitweise übernimmt Harald Bässler die Drums, bis im
November 1997 Ingo Pinkert zu den Monotonous Monks stößt.
Und wieder einmal ändert sich der Sound - nach Holgers technisch
exaktem Rhythmusspiel kommt Ingos Laid-Back Stil und auch "The Blues"
is back. Die Band spielt jetzt einige Blues-Nummern und Standards sowie
immer noch überwiegend Eigenkompositionen von Norbert Müller
und Charly Daubenmerkl. Jeweils am 31.Oktober 1998 und 1999
organisieren die Monks ihre "Halloween-Session" im "Baast" in
Pleußen, zu denen alle spielwütigen Musiker kommen und ihre
Songs auf der Bühne zum Besten geben können.
Diese Sessions
werden
echte musikalische Sternstunden. (die Einrichtung
dieser Session gibt es immer noch - um den 31.10. - genauen Termin und
Ort einfach nachfragen) Die Monks spielen einige Male als Vorgruppe
für "Saddleman Sick" und im Herbst 2000 began die Band mit
Aufnahmen für ihre zweite Veröffentlichung. 2001 war es dann
so weit. Die CD war fertig: "No2" ("number two" ? oder "no two"
?).
Die folgenden Tage
der
Band standen unter ziemlichen Durcheinender
privater und gesundheitlicher Art. Trotz aller Schwierigkeiten war die
Band nicht ganz unproduktiv. Der Beweis dafür war die
7.Halloween-Jam-Session 2004, bei der man einige neue Songs hören
konnte.
Die Fangemeinde wächst ständig. Und wer die Band einmal live
erlebt hat, wird das mit Sicherheit nicht vergessen. Nur wer den
letzten Auftritt der Band miterlebt hat, weiss wovon hier "geredet"
wird. Auf jeden Fall ist jeder, der nicht nur Blues oder nur Rock oder
nur Balladen hören möchte, ist bei den "Monotonous Monks"
sicherlich gut aufgehoben. Das Einzige, was die Band einstimmig zu
bedenken gibt: "Wir sind immer so gut, wie die Stimmung im Publikum".
Mit einem kleinen Lächeln, "meist sogar etwas besser. Abgebaut
haben wir noch nie ohne zu spielen, und wenn nur fünf Leute da
waren. Aber ein volles Haus und eine gut temperierte Stimmung
würde uns auf jeden Fall besser gefallen. Wir haben aber auch
sicherlich so gemeinsam Spass!"
Janette
Bohms
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